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Es gibt Situationen, die muss man nicht umbedingt haben. Da war ich auf einem Hausbesuch bei einem bissigen  Rottweiler-Mischling. Der wurde auch zumeist im Zwinger gehalten und ließ sich nicht so ohne weiteres behandeln. Also gaben wir dem Hund Beruhigungsmittel. Nach einer halben Stunde lag der Hund friedlich schlafend in seinem Zwinger (so dachten wir) und haben es gewagt die Zwingertür zu öffnen. Doch so schnell, wie die Tür offen war, war sie auch wieder zu. Der Hund stand zähnefletschend vor einem. Doch als die Tür wieder zu war, viel der Hund wie ein nasser Sack wieder in sich zusammen und schlief.

Da ging es nur noch mit Narkose.  Der Hund konnte behandelt werden und wir haben auch gleichzeitig noch den Zahnstein entfernt. Später hat sich herausgestellt, dass der Hund so agressiv war, weil er Schmerzen hatte. Als wir dann eine Behandlung mit Schmerzmitteln begonnen haben, wurde der Hund auch deutlich ruhiger und konnte ohne Narkose behandelt werden. Aber zu dem Zeitpunkt, als er Schmerzen hatte, hat eine reine Beruhigung bei ihm nicht geholfen. Es war schon eine brenzlige Situation, die man nicht immer haben möchte.

Man muss in jeder Situation immer auf der Hut sein. Ansonsten läuft man Gefahr verletzt zu werden.

Der Tierarztberuf ist nicht immer ungefährlich aber sehr aufregend.

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