Feed auf
Postings
Kommentare

FlohNun haben wir so gut wie den Winter durch und schnuppern schon ein wenig Frühlingsluft. Es wurde ja auch mal Zeit. Immer diese Kälte. Furchtbar. Nichts für mich.

Aber der Winter hat auch was Gutes gehabt. Die Tiere hatten wenig bis gar keine Parasiten. Aber seit dem es wärmer geworden ist, sind die Behandlungen in meiner Praxis, was Parasiten, wie z.B. Flöhe und Zecken angeht, sprunghaft angestiegen.

Ich hatte schon einmal in der Studienzeit Flöhe bei der Katze meiner damaligen Freundin. Das war schrecklich. Weniger für mich, als für die anderen Mitbewohner. Ich hatte weniger Probleme mit den Flöhen, da ich nicht allergisch darauf reagiert hatte und so auch keinen Juckreiz verspürt hatte. Aber die anderen hatten sich zu Tode gejuckt.

Aber mal der Reihe nach:

Am Anfang war es nur ein wenig Juckreiz bei der Katze, der uns auffiel. Da haben wir uns noch nicht soviel dabei gedacht. Doch der Juckreiz wurde immer schlimmer. Dann entdeckten wir auch schon den ersten Floh. Heute weiß ich, dass jeder Floh ungefähr 50 Eier pro Tag ablegt und die nicht auf dem Tier abgelegt werden, sondern auch da, wo die Katze liegt. Also z.B. Bett, Sofa, Teppich etc. Überall dort haben sich dann die Flöhe weiter vermehrt.

Das Problem bei uns war, wir hatten nur einen Staubsauger und haben wunderbar die Floheier aufgesaugt und so in der ganzen Wohnung verteilt. Wo am Anfang Schadenfreude herrschte und wir uns ein wenig lustig gemacht hatte, dass die Mitbewohnerin Flöhe hat, so verging uns schnell das Lachen, da wir durch den Staubsauger die Flöhe in der ganzen Wohnung verteilt hatten und nun alle betroffen waren. So hatte sich die Schadenfreude gerächt.

Leider gab es zu dem Zeitpunkt noch nicht die Mittel, die es heute gibt und wir hatten aus lauter Verzweiflung die Katze geschoren. Leider hatten wir auch dabei die Barthaare erwischt und das erste, was die Katze (Perser) machte, war gegen die Türzarge zu laufen. Keine Angst, die Barthaare sind wieder nachgewachsen.

Es hat locker 8 Wochen gedauert, bis wir unsere Wohnung wieder von Flöhen befreit hatten.

Deshalb kann ich nur jedem raten, der Tiere mit Freigang hat, regelmäßig was gegen Flöhe und Zecken zu tun.

Was man bei der Flohbekämpfung beachten soll, findet Ihr im Artikel Flöhe – Wie bekämpfe ich Flöhe. Dort habe ich mal zusammengestellt, was man tun muss, damit solch eine Flohinvasion vermieden werden kann.

Ich drücke jedem die Daumen, dass er nie etwas mit Flöhe zu tun bekommt.

Noch ein kleiner Tip: Wenn man so drei Stiche nebeneinander auf seiner Haut findet, dann sollte man nicht nur an Mücken denken, sondern auch Flöhe in betracht ziehen.

In diesem Sinne

Euer Dirk Nösler

3 Kommentare auf “Flöhe – Was kann ich gegen Flöhe tun?”

  1. Anja sagt:

    Gut, dass das heute alles einfacher ist. Beim Tierarzt kriegt man ein Mittel, das in den Nacken der Haustiere geträufelt wird, weil das die eimzige Stelle ist, wo die Tiere es nicht ablecken können.

  2. Lukas sagt:

    Ein anschauliches Beispiel, dass man regelmäßig etwas gegen Flöhe tun sollte. Erst recht in dieser Jahreszeit.

    Guter Beitrag.

Kommentar abgeben