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Anfang des Jahres wurde mir ein Hund vorgestellt, von dem die Besitzerin berichtete, dass er plötzlich abends immer ängstlich wurde. Ihr Hund suchte immer abends, wenn es in der Wohnung ruhig wurde und alle ins Bett gingen die Terassentür auf und wollte in den Garten. Dieses Verhalten war untypisch für diesen Hund. Es sah so aus, als wenn der Hund Angst vor dem Eingesperrt sein hatte. Er suchte immer eine Fluchtmöglichkeit nach draußen.

Die Symptome, die er zeigte waren: Zittern, Speicheln, leichte Krämpfe. Der Hund wurde auf „Herz und Nieren“ untersucht. Es wurde aber nichts festgestellt. Wir haben überlegt, was vorgefallen sein könnte. Es war kurz nach Silvester und wir schoben es auf die Silvesterknallerei.

Aber der Hund beruhigte sich die nächsten Tage nicht. Es war verzwickt.

Nach einigen Tagen rief mich die Besitzerin an. Sie erzählte mir von einem Kabelbrand in Ihrer Küche. Den Sie erst entdeckte, als es anfing zu riechen. Gleichzeitig berichtete Sie, dass, nachdem dieser behoben war, der Hund nicht mehr ängstlich war.

Wir hatten den Grund für die Angst gefunden. Der Hund muss es wohl mit seiner deutlich besseren Nase viel früher gerochen haben und der für uns noch nicht erkennbare Geruch von Qualm war der Auslöser.

Die Besitzerin war froh, wieder einen „normalen“ Hund zu haben.

Warum nun der Hund immer nur abends ängstlich wurde, haben wir nie richtig geklärt. Es lag wohl daran, dass die fehlende Ablenkung tagsüber und die Sicherheit, die der Besitzer tagsüber dem Hund gegeben hat nachts fehlte, da der Besitzer, wie jeder Mensch nachts geschlafen hat. Die Hauptsache war aber, dass die Angst verschwunden ist.

In diesem Sinne

Euer Dirk Nösler

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Ein Mittel gegen Angst ist übrigens das D.A.P (heute heißt es Adaptil) – Das setze ich gerne bei Silvester oder auch bei Hunden ein, die Angst vorm Autofahren haben. Es wirkt unterstützend gegen Angst.

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