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Wer mit seinem Hund in den Süden Europas fährt, der setzt sein Tier unter Umständen einer hier nicht vorkommenden Infektionsgefahr aus. Leishmaniose – eine Erkrankung, die zumeist im Süden vorkommt. Einen richtigen Schutz gab es bis dato nicht. Die einzige Möglichkeit, die man hatte, den Hund dagegen zu schützen, waren z.B. Halsbänder wie das Scalibor.

Leishmaniose des Hundes ist eine Erkrankung, die durch kleine Parasiten hervorgerufen wird. Übertragen wird diese Erkrankung durch Sandmücken, die fälschlicherweise auch als Moskitos bezeichnet werden. Infiziert sich ein Hund, so muss es nicht zwangsläufig zum Ausbruch von Symptomen kommen. Stellen Sie aber fest, dass es nach einer Reise aus dem Süden zu Fieber, Haarverlust im Augenbereich und Gewichtsverlust kommt, könnte dies auf eine Leishmaniose Erkrankung hindeuten. Auch innere Organe können betroffen sein und zu Veränderungen des Blutbildes, Gelenkentzündungen und Nierenversagen führen. Eine richtige Heilung gibt es dann nicht mehr. Behandelt werden die Symptome, wobei aber die meisten Hunde, die infiziert sind unter einer Medikation sehr gut weiter leben können.

Wie schon erwähnt, gab es bis jetzt nur eine Möglichkeit mit z.B. speziellen Ungezieferhalsbändern die Sandmücken fernzuhalten.

Seit neuestem gibt es nun eine Impfung gegen die Leishmaniose des Hundes.

Die Firma Virbac, der Hersteller des Impfstoffes schreibt folgendes dazu:

Nach 20 Jahren intensiver Forschung und durch den Einsatz einer neuen Impftechnologie ist jetzt ein Impfstoff gegen die Leishmaniose des Hundes erhältlich. Durch diese Impfung ist ein neuartiger Schutz Ihres Hundes möglich. Die Grundimmunisierung besteht aus drei Impfungen, die im Dreiwochen-Intervall gegeben werden und eine lang anhaltende Immunität gegen die Symptome der Erkrankung erzeugen. Wiederholungsimpfungen sind nur im jährlichen Abstand nötig, um eine dauerhafte Immunität Ihres Hundes zu erreichen.

Was Sie wissen sollten:

Ihr Hund muss zum Impfzeitpunkt mindestens 6 Monate alt und gesund sein.

In diesem Sinne, bleibt gesund

Euer Dr. Dirk Nösler

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