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Gedanken.

Was ist Weihnachten? Weihnachten ist das Fest der Liebe. So sagt man.

Ich stell mir die Frage? Ein Fest der Liebe? 365 Tage hat das Jahr und ein Tag davon ist das Fest der Liebe? Warum nur ein Tag. Sollten es nicht 365 Tage sein. Oder vielleicht auch nur 340 Tage, wenn man die Tage abzieht, an denen man sich in der Familie mal nicht so versteht. Wenigsten diese 340 Tage sollten es sein. 340 Tage im Jahr sollten ein Fest der Liebe sein. Es können natürlich auch mehr sein. Aber Weihnachten als Fest der Liebe zu benennen ist für mich Heuchelei. Wer es im ganzen Jahr nicht geschafft hat täglich zu lieben und sich zu vertragen, der hat auch Weihnachten mit dem Motto „Fest der Liebe“ nicht verdient.

Weihnachten hat für mich mit Glauben zu tun. Glauben an die Geburt Christi. Glauben, den man auch nicht einfach so per Schalter umlegen kann. Entweder man glaubt, oder man glaubt nicht.

Weihnachten ist für mich heute nur noch Kommerz. „Weihnachten“ fängt im Grunde schon im Oktober an. Denn da will man uns schon Lebkuchen und andere Weihnachtssachen schmackhaft machen. Wo bleibt da der Gedanke von Weihnachten.

Aber wieso funktioniert das mit dem Verkauf von Lebkuchen und anderen Dingen im Oktober? Weil es genug Menschen gibt, die es mitmachen. Ich kenne Geschichten von Weihnachten, da war es noch etwas besonderes, wenn Mutter die Weihnachtskekse herausholte und wir Kinder uns darüber freuten. Ich kann natürlich nicht für alle sprechen. Aber das ist mein Eindruck. Weihnachten ist Kommerz geworden.

Es müssen immer größere und mehr Geschenke werden. Ein kleines Geschenk von Herzen hätte es wahrscheinlich auch getan, aber man muss ja immer mehr und teurer schenken. Ich sage nur: Prognose von 80 Milliarden Umsatz in den Monaten November/Dezember. (Quelle: Handelsblatt)

Das sind nur ein paar Gedanken, die mir spontan in den Sinn kamen.

Ich wünsche auf jeden Fall allen ein schönes und friedliches Weihnachtsfest.

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