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Hundegesetz NRWMeinung zum Landeshundegesetz NRW

Zurzeit haben wir hier in Deutschland in jedem Bundesland unterschiedliche Landeshundegesetze. Jedes Bundesland geht anders mit den Hunden um. Allen gemein ist, es müssen die Hunde, die unter das Landeshundegesetz fallen gekennzeichnet werden.

Bei uns hier in NRW ist es aber so, dass laut Landeshundegesetz NRW nur die Hunde durch einen Chip gekennzeichnet werden müssen, die entweder mindestens 20 kg wiegen oder mindestens eine Widerristhöhe von 40 cm haben.

Ich stelle mir die ganze Zeit die Frage: Warum nur die sogenannten 20/40er Hunde im Landeshundegesetz NRW betroffen sind? Was ist mit dem Dackel oder dem Zwergpinscher? Warum sind diese Hunde von dem Landeshundegesetz NRW ausgeschlossen? Das Landeshundegesetz NRW wurde ja ursprünglich wegen den sogenannten gefährlichen Rassen gemacht. Die Politik musste reagieren und erschuf in Windeseile eine Landeshundeverordnung. Aber die Zeiten sind meiner Meinung nach vorbei. Wann sehe ich denn noch einen sogenannten Kampfhund? Nur noch sehr selten.

Sollte man nun das Landeshundegesetz nun nicht noch einmal überdenken? Sollte man daraus nicht in Verbindung mit dem Tierschutzgesetz ein einheitliches Gesetz machen. Dann müsste man alle Hunde kennzeichnen und auch versichern. Und das bundesweit. Ohne das jedes Bundesland sein eigenes Landeshundegesetz hat.

Wie viel Hunde, auch kleine, die nicht in das Landeshundegesetz NRW fallen, werden am Tierheim oder an der Autobahn angeleint und werden dann ohne Besitzer gefunden.

Warum werden nicht auch die kleinen Hunde mit in das Gesetz genommen? Man sorgt dann dafür, dass jeder Hund gechipt werden muss und eine Versicherung haben muss. So werden auch weniger Tiere anonym irgendwo angeleint. Denn das ist für mich ein Tierschutzfall. Nun kann man sagen, dass dies schon durch das Tierschutzgesetz abgedeckt ist. Weil man keinem Tier unnötig Leiden zuführen darf. Aber was nützt mir diese Aussage, wenn ich den Besitzer nicht ermitteln kann, weil keine Kennzeichnungspflicht und Meldepflicht des Chips existiert und nur die 20/40 Hunde gechipt werden müssen. Macht das denn Sinn? Für mich ist es schon lange überfällig alle Tiere zu kennzeichnen und zu melden. Damit meine ich auch z.B. Katzen. Das dies geht, sieht man bei der Artenschutzregelung z.B. von griechischen Landschildkröten, die alle eine Genehmigung von der Landesbehörde haben müssen um gehalten zu werden.

Was aber dann noch in dem Landeshundegesetz NRW fehlt, ist die Pflicht, das Tier dann auch bei z.B. der Tasso zu melden bzw. zu registrieren. Jeder Tierarzt sollte verpflichtet werden die Tiere nach dem Chipen zu registrieren. Damit ist auch die Chance gegeben das zu kontrollieren. Wenn es Pflicht ist, dann muss sich der Tierarzt auch nicht überlegen, ob er die Daten des Tierbesitzers weitergeben darf oder nicht. Oder eine andere Möglichkeit ist die, dass beim Verkauf eines Welpens, der Verkäufer verpflichtet wird, den Verkauf, also Besitztumsänderung, z.B. der Tasso, zu melden.

Wenn nun einer denkt, das geht datenschutzrechtlich nicht, dann möchte ich mal denjenigen sehen, der einfach sein Auto an der Strasse stehen lässt. Durch das Nummernschild ist das Auto eindeutig dem Besitzer zuzuordnen. Oder beim Kauf eines Autos muss ich das Auto auch auf meinen Namen ummelden. Warum nehme ich das Beispiel Auto? Weil rechtlich das Tier noch eine Sache ist – leider.

Mit gutem Beispiel voran geht das Bundesland Berlin. Ab dem 01.01.2010 müssen nun alle Hunde in Berlin mit einem ISO Chip gekennzeichnet werden. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Es macht nun mal Sinn, wenn alle Hunde gekennzeichnet werden und nicht nur einige wenige.

Landeshundegesetz NRW

Landeshundegesetz Berlin

Schreibt Eure Meinung, ob das Landeshundegesetz überholt ist oder nicht. Was müsste geändert werden. Ich freue mich auf Eure Beiträge zum Landeshundegesetz.

Eurer Dirk Nösler

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Das Hessisches Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUELV) bietet eine online  Tierschutz Datenbank über tierschutzrelevante Gerichtsurteile an.

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Silvester FeuerwerkIst es nicht das, was wir uns alle wünschen?

Wünsche zum neuen Jahr

Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit

Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid

Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass

Ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was

Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh

Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du

Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut

Und Kraft zum Handeln – das wäre gut

In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht

Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht

Und viel mehr Blumen, solange es geht

Nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät

Ziel sei der Friede des Herzens

Besseres weiß ich nicht

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Gedicht zum neuen Jahr aus „Mein Lied“ von Peter Rosegger

Peter Rosegger wurde am 31. Juli 1843 in Alpl geboren und starb am 26. Juni 1918 in Krieglach.

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Eier aus Käfighaltung verbotenAb 2010 gilt ein Verbot in Deutschland, auf das man schon lange gewartet hat. Im Gegensatz zu anderen EU-Ländern dürfen keine Legehennen mehr in Käfighaltung gehalten werden. Also auch keine Eier mehr aus der Käfighaltung verkauft werden. Dementsprechend gewinnt die Angabe des Herkunftlandes der Eier an Bedeutung.

Hier die vollständige Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) vom 29.12.2009.

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ToGlogo_DeutschlandHeute möchte ich mal eine Organisation vorstellen, die hervoragende Arbeit in der dritten Welt leistet. Die Organisation heißt Tierärzte ohne Grenzen e.V..

Steckbrief:

Der Verein Tierärzte ohne Grenzen e.V. ist seit 1991 als tierärztiche Entwicklungsorganisation tätig. Entstanden ist der Verein Tierärzte ohne Grenzen e.V. aus einer studentischen Freiwilligeninitiative.

Tierärzte ohne Grenzen e.V. ist im Sudan, Uganda und Kenia tätig.

Tätigkeitsgebiete von Tierärzte ohne Grenzen e.V.

Gemeinsam mit den Menschen vor Ort baut Tierärzte ohne Grenzen e.V. Basistiergesundheitssysteme auf, in denen einheimische Tiergesundheitshelfer über ein mehrstufiges Trainingssystem ausgebildet werden. Sie können dann in ihrer Gemeinschaft selbstständig und unabhängig agieren und sind auch für die Früherkennung von Tierseuchen sensibilisiert.

Tierärzte ohne Grenzen hat unter anderem hier in Deutschland auch Impfen für Afrika ins Leben gerufen. Jedes Jahr geht dann an einem bestimmten Tag im Jahr die Hälfte der Impfeinnahmen an Tierärzte ohne Grenzen e.V.

Am 11. Mai 2010 ist es wieder so weit. Dann haben wir den Tag: Impfen für Afrika. Dann kommt die Hälfte der Impfeinnahmen aller mitmachenden Tierärzten an diesem Tag dem Verein Tierärzte ohne Grenzen zugute.

Ich hoffe es kommen an diesem Tag viele zum Impfen und tun auf diesem Weg etwas Gutes. Die an diesem Tag eingenommenen Spenden kommen Menschen zugute, deren Leben von der Nutztierhaltung abhängig ist.

Mit diesen Spendengeldern engagiert sich der Verein für Menschen, deren Leben von der Tierhaltung abhängt. In unseren Projektgebieten stellen Nutztiere wie Rinder, Ziegen und Hühner die Lebensgrundlage vieler Familien dar. Als Nahrungsmittelproduzenten leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Grundversorgung, als Last- und Zugtiere sind sie Maschinenersatz.

Zitat von der Homepage Impfen für Afrika

Ich mache auch mit. Ich werde meine eigenen Katzen auch an dem 11. Mai 2010 impfen und es geht jeweils die Hälfte der Kosten für die Impfung an Tierärzte ohne Grenzen.

Euer Dirk Nösler

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Traurige Weihnachtsgeschichte.boxer

Nicht alle Menschen werden das Weihnachtsfest fröhlich begehen.

Gestern ging ein trauriger Tag zuende.

Ein Hund mit hochgradiger Arthrose musste eingeschläfert werden. Wir hatten den Hund mit Schmerzmitteln und dem Canosan behandelt und es ging ja auch ein halbes Jahr lang gut. Aber irgendwann hilft selbst die beste Medizin nicht mehr.

Wenn man so intensiv einen Hund behandelt und man merkt, es hilft nichts mehr und das Tier wird immer schwächer, dann ist man genauso traurig wie der Besitzer. Besonders vor Weihnachten. Es fällt einem nicht leicht dem Besitzer zu sagen, es hilft nichts mehr, es wäre besser das Tier zu erlösen.

Der Hund konnte zum Schluß gar nicht mehr gehen und lag nur noch zu Hause auf den Fliesen. Fressen tat er auch nicht mehr. Denn zu der Arthrose kam noch ein Leberleiden.

Schweren Herzens entschieden sich der Besitzer dann zu der Euthanasie. Aber im Grunde taten sie es nur für den Hund. Denn sie sagten sich zurecht, der Hund hat uns viel gegeben und nun erlösen wir ihn von den Schmerzen. Der Hund wird es uns danken.

Das Schlimme an dieser Geschichte ist, wir haben heute Weihnachten und die Familie wird heute seit langer Zeit ohne ihren Hund Weihnachten feiern. Vielleicht sollte uns anhand dieser kleinen Geschichte bewusst werden, dass wir das Leben genießen und Weihnachten gelassener angehen sollten.

Ich wünsche allen Lesern trotz der traurigen Geschichte frohe und besinnliche Weihnachten. Hund Weihnachten

Euer  Dirk Nösler

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Ich habe es doch tatsächlich geschafft, dieses Jahr einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Ich war auf dem Weihnachtsmarkt in Schloss Dyck. Er war sehr schön. Diesen Weihnachtsmarkt kann ich nur empfehlen. Einziges Manko: Man muss Eintritt bezahlen. Dafür sieht man auch kaum Ramsch.

Warum schreibe ich das. Nun, mir ist zum Erschrecken aufgefallen, dass es doch tatsächlich immer noch Tierbesitzer gibt, die Ihre kleinen Hunde mit auf so einen Weihnachtsmarkt nehmen. Ich möchte mich nicht in die Lage eines kleinen Hundes versetzen. Viele dicht gedrängte Menschen und mittendrin der Hund.

Ich appeliere an alle Hundebesitzer, den Hund bei so viel Masse an Mensch, auf solchen oder ähnlichen Veranstaltungen, zu Hause zu lassen. Versetzen Sie sich mal in die Lage des Hundes.

Viele Grüße

Ihr Tierarzt Dr. Dirk Nösler

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Ich werde immer wieder gefragt, ob ich auch Tiere habe. Ja – ich habe Haustiere. Zwei Katzen, Fische und drei Meerschweinchen. Am liebsten hätte ich noch einen Hund. Doch dazu habe ich nicht die Zeit. Viele Tierbesitzer sagen mir, ich könne doch den Hund mit in die Praxis nehmen. Ja, das könnte ich, aber das wäre nicht in meinem Sinne, wie ich einen Hund halten würde. Ein Hund muss auch mal Zeitung lesen. Das heißt, er muss mehrmals am Tag Gassi geführt werden. Aber ich habe Mittags und Abends nur wenig Zeit dafür. Mittags operiere ich und Abends stehen die Hausbesuche an. Wo bleibt da noch die Zeit für den Hund?

Fakt ist aber, ich würde mir, bei ein wenig mehr Freizeit, sofort einen Rauhaardackel holen. Der sollte natürlich aus dem Tierheim sein. Aber es wird wohl immer ein Traum bleiben. In diesem Sinne, wünsch ich allen noch einen schönen Tag.

Euer Dirk Nösler

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Wie es die Überschrift schon sagt:

Wuehltischwelpen

Sagt NEIN zum Handel mit Billigwelpen.

Sagt NEIN DANKE zu Wühltischwelpen.

Schluss mit dem unseriösen Welpenhandel.

Denkt nach, bevor gekauft wird.

Warum greife ich dieses Thema auf? Es ist Weihnachtszeit und viele Familien und Kinder wünschen sich Tiere unterm Weihnachtsbaum. Da kommt die Aktion Wühltischwelpen – Nein Danke, die der ETN, bmt und die Tasso ins Leben gerufen haben, gerade richtig, um vielleicht einen unbedachten Kauf zu verhindern.

Finger weg von Welpen, die an der Autobahnraststätte verkauft werden und unter Umständen gerade aus dem Ausland von einem Massenzüchter geholt worden sind. Allein der Verkauf der Tiere an einer Autobahnraststätte sollte einen schon stutzig machen. Beim Hundekauf immer kritisch sein. Hier geht es um ein Lebewesen und nicht nur um eine Sache.

Was man unter Umständen an Geld einspart, kann einen später teuer zu stehen kommen. Ich erzähle aus Erfahrung, aus meiner langjährigen praktischen Tätigkeit als Tierarzt:

Ein Besitzer hatte einen Hund günstig von solch einem Autobahnhändler gekauft. Doch leider stellte sich später heraus, dass der Hund Parvovirose hatte und die Behandlung danach sehr teuer wurde. Die Frau hatte im übrigen Glück, dass der Hund überlebt hat. In vielen Fällen verstirbt auch ein Hund an Parvovirose. Aber das sei nur ein Beispiel, was man von einem unseriösen Händler bekommen kann. Denn alles was Sie schriftlich hatte, war gefälscht. Also beim Hundekauf immer kritisch sein.

Nicht das man jetzt denkt, dass sollte man nur an der Autobahnraststätte tun, nein – bei jedem Hundekauf.

In irgendeinem Wohnzimmer –  irgendwo hier in Deutschland. Man wird eingeladen zum Hundekauf. Alles sieht ordentlich aus, doch was sieht man, wenn man ein wenig kritischer schaut:

  • Keinen Impfpass,
  • Welpe sieht deutlich jünger aus,
  • die Mutter bekommt man nicht zu Gesicht,
  • Welpe sieht abgemagert aus,
  • Welpe ist nicht entwurmt (Es gibt auch Wurmpässe, die vom Tierarzt ausgefüllt sind),
  • Welpe ist schlapp.
  • Welpe hat struppiges, ungepflegtes Fell
  • das Fell ist voller Parasiten wie z.B. Flöhe
  • der Hund juckt sich die ganze Zeit
  • der Hund hat einen verschmierten Hintern

Wenn man so etwas sieht, dann sollte man sich nicht mit irgendwelchen Geschichten abspeisen lassen, sondern die Hände von dem Kauf lassen.

Dieses ernste Thema, der Handel mit Tieren, das haben sich die drei Organisationen ETN, bmt und die Tasso gemeinsam auf die Fahne geschrieben und wollen aufklären.

Macht also mit bei der Aktion, damit schon bald kein unseriöser Händler mehr einen Käufer findet.

Was kann man tun?

  • Aufklärung ist die einzige Chance
  • Aufdecken und Anzeigen dieser unseriösen Händler
  • vor allem dort nicht kaufen

Es gibt einen Aufklärungsfilm, der auf der Internetseite der Tasso und der ETN zu sehen ist.

Sag nein zu uneriösen ZüchternSAGT NEIN zu unseriösen Züchtern

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Nach dem 31. Dezember 2009 geborene Schafe und Ziegen, müssen dann grundsätzlich elektronisch gekennzeichnet werden. Eines der beiden elektronischen Kennzeichen muss dann eine elektronische Ohrmarke oder ein elektronischer Bolus sein, das andere Kennzeichen grundsätzlich eine „konventionelle“ Ohrmarke,“ sagte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller, gestern in Berlin. Die ganze Pressemitteilung des BMELV lesen Sie hier

Pressemitteilung vom 14.12.2009

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