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LaterneAm Montag ist es bei uns wieder soweit. Es ist St. Martin und dann ist Tüten packen angesagt. Wir packen kurz vor St. Martin leckere Tüten mit Schokolade, Mandarinen, Nüssen ….. , für die Kinder, die  am Abend bei mir an der Tierarztpraxis vorbeikommen und singen. Voraussetzung, dass sie eine Tüte mit Leckereien bekommen ist: Sie müssen mindestens eine, besser zwei Stophen eines vernünftigen Liedes singen. Das wissen mittlerweile die Kinder auch ganz genau. Ein gegröhle von älteren Kindern will ich nämlich nicht. Ich mach mir nicht die Mühe mit dem Tüten packen, um dann einer gröhlenden Masse von älteren Kindern eine zu geben.

Ich denke St. Martin ist für Kinder da und nicht für Jugendliche.

Jedes Jahr habe ich so um die 150 Kinder an der Tür. Was ich jedes Jahr schön finde, ist die Gruppe von Kindern, die mit Ihren Musikinstrumenten bei mir vor der Tür stehen und richtig schön spielen. Das ist einfach Klasse, wie die sich Mühe geben.

Wenn ich in die strahlenden Augen und lachenden Gesichter der Kinder schaue, dann weiß ich warum ich mir die Mühe mit den Tüten gemacht habe.

Es ist einfach wie mit den Tieren. Unvoreingenommen, fröhlich und dankbar, ohne wenn und aber.

So nun muss ich Tüten packen

Ein schönes Wochende wünscht Euch

Euer Dr. Dirk Nösler

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Ich wollte ja noch berichten, wie es mit dem Hund war, von dem ich in Teil 1 (Frau fassungslos) geschrieben habe.

Heute war er wieder in meiner Praxis zum Impfen. Wir waren gewappnet. Er zeigte aber heute ein ganz anderes Verhalten als vor einigen Tagen. Nicht mehr sein Frauchen war mit, sondern sein Herrchen. Es war ein himmelweiter Unterschied. Der Hund wusste sofort wo es lang ging. Wir haben zwar sicherheitshalber doch einen Maulkorb angezogen, aber ich bin mir sicher, wir hätten ihn nicht gebraucht. Denn das Herrchen strahlte eine ganz andere Autorität aus, als das Frauchen vor ein paar Tagen.

Man sieht, durch das Ändern des Auftretens des Besitzers, ändert sich auch das Verhalten des Tieres. Man meint, es sei doch nichts neues, aber es gibt genug Besitzer, die sich nicht so verhalten bzw. nicht so verhalten können oder wollen. Aber manchmal sind es eben nur Kleinigkeiten, die das Leben mit Tieren leichter und schöner machen.

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Besser als Jim Willis kann man es nicht sagen. Es ist genau das, was ich denke und warum ich Tierarzt geworden bin.

Ich betrachtete all die in Käfigen sitzenden Tiere im Tierheim …

… die Wegwerf-Produkte der menschlichen Gesellschaft.

Ich sah in ihren Augen Liebe und Hoffnung, Angst und Schrecken,

Trauer und Verrat.

Und ich war voller Zorn.

„Gott,“ sagte ich, „das ist schrecklich! Warum tust Du nicht etwas?“

Gott war einen Moment lang still, und dann sprach Er sanft.

„Ich habe etwas getan,“ antwortete Er.

„Ich habe Dich geschaffen.“

Copyright Jim Willis 1999

(Übersetzt aus dem Amerikanischen von Nicole Valentin-Willis)

Seit es die Infektion mit H1N1 gibt, gab es noch keinen Fall einer Ansteckung bei einer Katze. Nun berichtet gestern am 04.11.2009 die American Veterinary Medical Association aus Amerika (AVMA) in einem auf Ihrer Homepage veröffentlichten Artikel von einem Fall einer Katze, die sich mit diesem Virus  (H1N1) der Grippe angesteckt hat. In Amerika wird von der AVMA darauf aufmerksam gemacht, dass jeder Tierbesitzer aufmerksam seine Tiere beobachten sollte und bei Veränderungen den Tierarzt aufsuchen sollte.

Den Originalartikel finden Sie hier

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Glücklicherweise hat sich das Chippen (Kennzeichnen) des Tieres durchgesetzt und das Tätowieren abgelöst. Nur leider passiert es all zu häufig, dass man ein gefundenes Tier in der Tierarztpraxis hat, das zwar gechippt ist, aber nirgends registriert ist. Laut Tasso (Zentrale Registrierungsstelle im Internet) glauben 20 % der Besitzer, die Ihr Tier kennzeichnen lassen, dass es auch automatisch registriert wird. Leider ist dem nicht so, da es ein Service des Tierarztes ist, wenn er das entsprechende Tier auch registriert. Bei mir in der Praxis wird jedes Tier automatisch per Internet bei der Tasso registriert. Aber das ist ein reiner Service. Wenn Sie Ihr Tier bei einem Tierarzt registrieren lassen, fragen Sie nach, ob es auch automatisch durch den Tierarzt registriert wird. Sie sollten nach der Registrierung nach ungefähr 3 Tagen eine Bestätigung der Tasso erhalten.

Eine Registrierung ist wichtig. Denn nur ein Tier, das auch registriert ist, kann in einem Notfall auch zurückvermittelt werden.

Durchschnittliche Suchzeiten für Tiere (laut Tasso)

-Katze:
registriert: 1,5 Wochen
nicht registriert: geringe Chancen auf Rückvermittlung

-Hund
registriert: 4 Tage
nicht registriert: 6 Wochen und mehr

Lösung:
Chip + Registrierung = Sicherheit für Ihr Tier

Bedenken Sie diese Sicherheit gibt es kostenlos und das sollte es Ihnen wert sein. Bitte erkundigen Sie sich bei jeder Kennzeichnung, ob das Tier auch registriert wird.

Ich drücke allen Tierbesitzern die Daumen, dass solch ein Fall nie eintritt, in der man die Hilfe der Tasso benötigt.

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Tasso e.V.
Frankfurter Str. 20
65795 Hattersheim

Telefon: 06190.93 73 00

E-Mail: info@tasso.net

Internet: www.Tasso.net

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Am 10 Januar 2010 findet in Willich eine Hundeschau der Deutschland Championsieger und der Austria Championsieger statt.

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Beginn: ist um 09:00 Uhr
Ende: 15:00 Uhr

Veranstalter: West-deutscher Zucht- und Rassehundverein e.V.
Ort: Bei Schiffers. Im großen Kaisersaal, Grabenstr, in Willich
Info/Anmeldung: Bernhard H. Vahldieck,
Tel: 0211/768562

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Heute musste ich eigentlich beim Hund nur eine Impfung machen. Also wollte ich vorab den Hund klinisch untersuchen. Aber so weit kam ich erst gar nicht. Ich stellte mich hinter den Hund und wollte das Fieberthermometer in den Anus stecken. Aber das wollte der Hund nicht. Er fuhr herum und stand zähnefletschend vor mir. Die Besitzerin war fassungslos und stand wie angewurzelt in der Praxis. Die Kunden müssen mich im Wartezimmer deutlich gehört haben. Ich habe mich nämlich deutlich mit dem Hund „unterhalten“ und habe ihn glücklicherweise in den Platz bekommen. Er kannte zum Glück schon diesen Befehl. Die Besitzerin war ganz blass. Denn sie erzählte mir, dass sie kleine Kinder hätte und sich natürlich nun Gedanken wegen der Kinder macht. Ich konnte ihre nur raten: Keine (Klein)Kinder alleine mit dem Hund in einem Raum lassen.

Die Impfung haben wir verschoben. Ich hätte natürlich auch mit Maulkorb weiter arbeiten können und den Hund impfen können, aber ich bin der Meinung, dass der Hund genug erlebt hat. Er musste sich mir unterordnen – einem Fremden. Das war genug für den Hund.

Die Impfung haben wir verschoben auf nächste Woche.

Ich werde berichten, wie es dann abgelaufen ist.

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Es war einmal ein Hundebesitzer bei mir in der Praxis, der mir sagte, er wolle sich Backpulver kaufen. Ich fragte Ihn, was er damit tun möchte? Nun ja, sagte er. Ich habe ja auch selber einen Hund und bin auch sehr tierlieb. Aber ich bin auch Gärtner. Am Wochenende arbeite ich gerne im Garten und muss leider sehr häufig in Hundehaufen reinfassen. Das ist unangenehm und stinkt, sagte er. Da gebe ich Ihnen Recht anwortete ich Ihm. Aber wofür kaufen Sie das Backpulver? Ich werde mir Backpulver kaufen sagte er, um die in meinen Garten machenden Hunde abzuschrecken. Wenn das nächste Mal ein Hundebesitzer an meinem Garten vorbei geht und dann das weiße Backpulver sieht, was ich dann entlang meines Gartens verstreut habe, dann wird jeder Hundebesitzer denken, es sei Gift und wechselt die Stassenseite. Dadurch habe ich den Garten frei von Hundekot.

Im Grunde finde ich Backpulver kaufen zur Abschreckung in Ordnung. Aber ich appeliere an alle Hundebesitzer, die nicht den Kot ihrer Tiere weg machen, dies zu machen. Denn wer schon einmal in Hundekot gefasst hat, der weiß wie unangenehm dies sein kann. Warum muss man erst zu solchen Mitteln greifen? Warum können Hundebesitzer nicht Rücksicht auf andere Menschen nehmen?

Auch wenn es nur Einzelfälle sind. Aber ein Einzelfall würde mir auch reichen und jedem Anderen auch.

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An alle, die gestern Halloween gefeiert habe. Es gab Hunde, vor denen man sich in Acht nehmen sollte. 🙂

HalloweenHund

Seit Jahren mache ich Katzenbesitzer darauf aufmerksam, dass Teebaumöl gefährlich für Katzen sein kann. Hierzu habe ich einen intessanten Artikel von Dr. Manfred Stein gefunden: Katzenkiller Teebaumöl.

Dr. Manfred Stein beschreibt ausführlich die Wirkungsweise von Teebaumöl bei Katzen. Und weist darauf hin, wie gefährlich Teebaumöl für Katzen sein kann.

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