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Katzen sind Tiere, die von Natur aus dazu neigen wenig zu trinken. Katzen sollten aber pro kg Körpergewicht ungefähr 60 bis 80 ml am Tag trinken.

Aktive Katzen haben einen höheren Trinkbedarf, als weniger aktive Katzen. Die Temperatur spielt natürlich auch eine große Rolle. Im Sommer trinken Katzen deutlich mehr als im Winter.

Auch kommt es auf die Art der Fütterung bei Katzen an. Wenn Katzen Trockenfutter fressen, sollten Katzen deutlich mehr trinken, als Katzen, die Feuchtfutter bekommen. Denn Feuchtfutter besteht von natur aus schon aus ungefähr 80 % Wasser, sodass die Katzen zumeist ihren Flüssigkeitsbedarf schon über das Feuchtfutter decken.

Da Katzen in der Regel schlechte Trinker sind, sollte bei Katzen, die Trockenfutter fressen, vermehrt darauf geachtet werden, dass sie genug trinken. Manche Katzen sind einfach „trinkfaul“. Ein schnöder Trinknapf reicht ihnen meistens nicht aus. Ich spreche aus Erfahrung mit meinen zwei Stubentigern. Die trinken seit ich einen Katzenbrunnen habe, deutlich mehr.

Das war auch nicht gerade einfach, einen stabilen, gut aussehenden und gut zu reinigenden Katzenbrunnen zu bekommen. Den Katzenbrunnen, den ich meinen Katzen gekauft habe, ist aus Keramik und schon von mehreren Tierärzten empfohlen worden. Der ausschlaggebende Punkt für mich war aber die Stabilität, weil aus Keramik und die hervorragende Möglichkeit, den Trinkbrunnen zu reinigen. Er kann einfach in die Spülmaschine gestellt werden.

Ich bin mit diesem Trinkbrunnen sehr zufrieden.

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Heute war ein Hund mit einem bösartigem Tumor im Maul bei mir in der Tierarztpraxis. Er wurde schon einmal vor Monaten daran operiert. Doch diese Tumore sind zumeist sehr bösartig und kommen sehr schnell wieder. So auch in diesem Fall. Der Hund hatte erneut starke Wucherungen im Maul und alles war sehr empfindlich. Schon das Essen eines Schweineohres bereitete ihm sehr große Schwierigkeiten. Es fing sofort an zu bluten.

Die Besitzer wissen es und ich weiß es auch. Die gemeinsame Zeit mit dem Hund ist leider absehbar. Denn noch eine Operation wollen die Besitzer nicht mehr. Das kann ich auch nachvollziehen.

Mir tut es immer wieder weh zu sehen, dass einem die Hände gebunden sind und man sich nur als Trost sagen kann: Der Hund ist alt, er hat ein glückliches Leben gehabt. Doch was nützen dem Besitzer diese Sätze? Nichts, denn mit dem Hund werden Gemeinamkeiten gehen. Der Besitzer wird eien Partner verlieren.

Es ist leider nicht immer zufriedenstellend. Es tut einem dann auch ein wenig weh.

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Das Zuhören gehört bei mir auch dazu. So wie die Tage. Da rief mich jemand an, der einfach nur reden wollte. Der Anrufer klagte mir sein Leid und ich hörte zu. Dem Anrufer ging es weniger um das Tier. Er wollte einfach mal ernst genommen zu werden. Das Tier war nur der Vorwand. Nun kann man sagen, die sollen sich an die Kirche wenden oder an eine andere soziale Einrichtung. Aber für mich gehört ein nettes Gespräch mit zum Tierarztleben. Wer Tierarzt sein will, der muss nicht nur gut behandeln können und wie ein Roboter agieren, der muss auch menschlich sein und zuhören können. Mir macht der Beruf gerade deshalb sehr viel Spass.

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Erneut aufmerksam wurde ich auf die Tiertafel Deutschland, als ich einen Bericht von Gassi-TV gesehen habe, der auch über die Verleihung des Dogs Award der Zeitschrift Dogs berichtet hat.

Dieser Verein wurde aus dem Vorsatz gegründet, den Haustieren von Menschen zu helfen, die kurz oder langfristig in Not gekommen sind. Sie dann mit Futter- oder Sachspenden ganz unbürokratisch zu versorgen. Die Spenden werden kostenlos an die Tiere bzw. Besitzer weitergegeben. Die Arbeit in der Tiertafel Deutschland geschieht ehrenamtlich.

Über die Aufklärung möchte der Verein eine artgerechte Haltung unserer lieben Hausgenossen sichern und präventiv schlechte Haltung, eine evtl. Abgabe in ein Tierheim oder gar das Aussetzen der Tiere verhindern. Infomaterial sowie persönliche Beratung werden auch allen anderen interessierten Personen gerne weitergereicht.

Die Tiertafel Deutschland kümmert sich laut Ihrer Internetseite ausschließlich um Tiere von Bedürftigen. Deshalb müssen auch zum Nachweis der Bedürftigkeit Unterlagen mitgebracht werden.

Zitat Tiertafel Deutschland:  Zur Aufnahme in die Kartei der Tiertafel, muss ein Nachweis der Bedürftigkeit in Form des Hartz 4 Bescheides (oder vergleichbar), Rentenbescheid (Obdachlose brauchen keine Bescheinigung) mitgebracht werden, und wenn vorhanden die Impfausweise der Tiere, bzw. Nachweise (Tierarztrechnungen oder ähnliches), das es die Tiere gibt.

Ich finde, dass das eine rundum erwähnenswerte Sache ist und diese Einstellung zum Tierschutz –  Bedürftigen zu helfen einfach super.

Ich möchte noch darauf Aufmerksam machen, dass zur Zeit bei der Tiertafel Deutschland eine 1 Euro Weihnachtsspenden Aktion läuft. Weitere Infos zu dieser Aktion finden Sie hier.

Ob es eine Ausgabestelle der Tiertafel Deutschland bei Ihnen in der Nähe gibt, finden Sie unter Ausgabestellen der Seite Tiertafel.

Wer die Tiertafel Deutschland mal kennen lernen möchte, kann dies tun auf dem Tierischen Weihnachtsmarkt am 06.12.2009 in Bonn von dem ich schon berichtet habe.

tiertafel.de

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Adresse der Tiertafel Deutschland (entnommen dem Impressum der Homepage www.tiertafel.de Stand 11.11.2009):

Tiertafel Deutschland e.V.
Semliner Chaussee 8

14712 Rathenow

Telefon: 03385/494965 (Mo.-Fr. 11-17 Uhr)

E-Mail: claudia[at]tiertafel.de

Vertretungsberechtigter Vorstand:

Claudia Hollm

Familienstand: verheiratet, keine Kinder

erlernter Beruf: Hotelkauffrau

derzeit ausgeübter Beruf: Programmiererin
Tiere im Haushalt: 2 Hunde und eine Katze und im jede menge Schnupfenkaninchen

Zuständig bei der Tiertafel für:

• Kommunikation innerhalb des Vereins

• Spender und Sponsorenkontakte

• Patenkontakte

• Presse und Medienbetreuung sowie Archivierung

• Logistik und Lagerverwaltung

• Büroorganisation

• Event- und Eröffnungsplanungen

• Alles was sonst noch so anfällt

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Robert Enke ist verstorben. Robert Enke war Mitglied des Tierheim Manresa.

Wieso, weshalb, warum? Diese Frage will und kann ich hier nicht beantworten. Nur eins kann ich sagen: Robert Enke war ein großartiger Mensch mit Herz, mit einem großem Herz für Tiere.

Danke

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Gestern war, wie ich schon geschrieben habe, St. Martin. Und ich möchte allen Herrchen und Frauchen ein großes Danke aussprechen, dass sie gestern Geduld mit mir hatten.  Es lief nämlich folgendermaßen ab:

Ich war in der Behandlung und es schellte. Draußen fingen die Kinder an zu singen. Ich also zur Tür, mir den Gesang angehört. Dann die Kinder gelobt für einen super Gesang. Tüten mit den Süßigkeiten und Mandarinen gegeben. Dann wieder zum zu behandelnden Tier. Es konnte auch mal sein, dass ich erneut zur Tür gerufen wurde.

Deshalb noch einmal vielen Dank für die Geduld. Jedes Frauchen und Herrchen bekam zu dieser Zeit natürlich auch eine Tüte mit Süßigkeiten von mir. Auch ohne Singen 🙂 .

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Das gehört auch zu den schönen Arbeiten eines Tierarztes. Alles was so an Körben, Decken und sonstigen Spenden der Besitzer in der Tierarztpraxis angefallen sind, zusammensuchen und dann zum Tierheim bringen.

Heute war es mal wieder so weit. Der Raum, in dem ich die Spenden aufbewahre, war voll bis oben hin.

Vorab ein großes Dankeschön an alle Spender.

Das Tierheim freut sich sehr über Spenden. Die Spenden die angesammelt wurden gingen heute zum Tierheim Bettikum. Tierheim Bettikum ist ein örtliches Tierheim, zuständig für den Kreis Neuss.

Ich muss immer wieder staunen, was für einem Idealismus die Menschen des Tierheims haben. Hut ab und Respekt.

Ich hoffe, ich konnte mal wieder ein wenig helfen.

Wenn nun jemandem der Gedanke kommt, er wolle auch helfen, dann rufen Sie doch mal Ihr örtliches Tierheim an und fragen z.B. nach einer Patenschaft oder nach der Möglichkeit die Hunde gassi zu führen. Es wird sich bestimmt etwas finden, was Sie machen können.

Ihr Dr. Dirk Nösler

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LaterneAm Montag ist es bei uns wieder soweit. Es ist St. Martin und dann ist Tüten packen angesagt. Wir packen kurz vor St. Martin leckere Tüten mit Schokolade, Mandarinen, Nüssen ….. , für die Kinder, die  am Abend bei mir an der Tierarztpraxis vorbeikommen und singen. Voraussetzung, dass sie eine Tüte mit Leckereien bekommen ist: Sie müssen mindestens eine, besser zwei Stophen eines vernünftigen Liedes singen. Das wissen mittlerweile die Kinder auch ganz genau. Ein gegröhle von älteren Kindern will ich nämlich nicht. Ich mach mir nicht die Mühe mit dem Tüten packen, um dann einer gröhlenden Masse von älteren Kindern eine zu geben.

Ich denke St. Martin ist für Kinder da und nicht für Jugendliche.

Jedes Jahr habe ich so um die 150 Kinder an der Tür. Was ich jedes Jahr schön finde, ist die Gruppe von Kindern, die mit Ihren Musikinstrumenten bei mir vor der Tür stehen und richtig schön spielen. Das ist einfach Klasse, wie die sich Mühe geben.

Wenn ich in die strahlenden Augen und lachenden Gesichter der Kinder schaue, dann weiß ich warum ich mir die Mühe mit den Tüten gemacht habe.

Es ist einfach wie mit den Tieren. Unvoreingenommen, fröhlich und dankbar, ohne wenn und aber.

So nun muss ich Tüten packen

Ein schönes Wochende wünscht Euch

Euer Dr. Dirk Nösler

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Ich wollte ja noch berichten, wie es mit dem Hund war, von dem ich in Teil 1 (Frau fassungslos) geschrieben habe.

Heute war er wieder in meiner Praxis zum Impfen. Wir waren gewappnet. Er zeigte aber heute ein ganz anderes Verhalten als vor einigen Tagen. Nicht mehr sein Frauchen war mit, sondern sein Herrchen. Es war ein himmelweiter Unterschied. Der Hund wusste sofort wo es lang ging. Wir haben zwar sicherheitshalber doch einen Maulkorb angezogen, aber ich bin mir sicher, wir hätten ihn nicht gebraucht. Denn das Herrchen strahlte eine ganz andere Autorität aus, als das Frauchen vor ein paar Tagen.

Man sieht, durch das Ändern des Auftretens des Besitzers, ändert sich auch das Verhalten des Tieres. Man meint, es sei doch nichts neues, aber es gibt genug Besitzer, die sich nicht so verhalten bzw. nicht so verhalten können oder wollen. Aber manchmal sind es eben nur Kleinigkeiten, die das Leben mit Tieren leichter und schöner machen.

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Besser als Jim Willis kann man es nicht sagen. Es ist genau das, was ich denke und warum ich Tierarzt geworden bin.

Ich betrachtete all die in Käfigen sitzenden Tiere im Tierheim …

… die Wegwerf-Produkte der menschlichen Gesellschaft.

Ich sah in ihren Augen Liebe und Hoffnung, Angst und Schrecken,

Trauer und Verrat.

Und ich war voller Zorn.

„Gott,“ sagte ich, „das ist schrecklich! Warum tust Du nicht etwas?“

Gott war einen Moment lang still, und dann sprach Er sanft.

„Ich habe etwas getan,“ antwortete Er.

„Ich habe Dich geschaffen.“

Copyright Jim Willis 1999

(Übersetzt aus dem Amerikanischen von Nicole Valentin-Willis)

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