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Diese Parasiten sind gefährlich für den Hund (Mücken) Teil 3

Foto: Stefan Klaffehn / pixelio.de
Foto: Stefan Klaffehn / pixelio.de

Mücken:

Im Rahmen des sich stetig verändernden Klimas dringen Mückenarten nach Mitteleuropa vor, die man noch vor einigen Jahren nur in Südeuropa und damit in wärmeren Gefilden fand. Damit steigt die Gefahr von Krankheiten, die von diesen Mückenarten übertragen werden. Exemplarisch seien hier die Leishmaniose und die Herzwurmerkrankung genannt, die beide zum Tod des Hundes führen können. Besonders aktiv sind die Überträger von Leishmaniose und Herzwurmerkrankung aber in Südeuropa, so dass Sie vor einem entsprechenden Urlaub unbedingt die Tiere prophylaktisch darauf behandeln sollten.

Mücken können lebensgefährliche Erkrankungen übertragen wie z.B.:

  • Leishmaniose
  • Dirofilariose (Herzwurm)

Sandmücke – Überträger der Leishmaniose

Stechmücke – Überträger von Herzwürmern

Stechfliegen – Schmerzhaft Stiche / Ohrrandnekrosen (Untergang einzelner oder mehrerer Zellen am Ohrrand)

Wussten Sie?

  • Der Stich der Stechfliege ist sehr schmerzhaft; 206 x schmerzhafter als der einer „normalen“ Mücke
  • Ein einzelner Hund kann in einer einzigen Nacht mehr als 80 x gestochen werden
  • Mücken findet man überall auf der Welt
  • Mücken vermehren sich in stehenden Gewässern

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FlohFlöhe:

Flöhe sind wahre Vermehrungskünstler. So werden aus einem Floh in wenigen Wochen über 100.000. Und nur der kleinste Teil davon lebt auf dem Tier, denn die meisten Flohstadien lassen sich in der Umgebung nieder.

Flöhe können – genau wie Zecken (siehe Teil 1) – beim Blutsaugen Krankheitserreger übertragen. Darüber hinaus besteht aber auch die Gefahr einer Flohspeichelallergie, die beim Hund zu den häufigsten Allergien gehört. Dabei reicht dann schon ein Stich eines Flohs, um starke Hautreaktionen auszulösen.

Flöhe übertragen oder lösen folgende Erkrankungen aus:

  • Flohspeicheldermatitis
  • Dipylidium caninum (Bandwürmer)
  • Rickettsia felis

 

Wussten Sie schon?

  • Nur ausgewachsene (adulte) Flöhe leben auf dem Tier. Alle anderen Entwicklungsstadien wie Eier, Larven oder Puppen leben in der Umgebung des Tieres, also im Körbchen, auf Decken oder in Teppichen. Im Verhältnis bedeutet das, dass nur 5 % der Flohpopulation auf dem Tier zu finden ist und 95 % in dessen unmittelbarer Umgebung.
  • Flöhe saugen bereits nach 5 – 10 min Blut
  • Flöhe können bereits 24 Stunden nach Befall des Tieres Eier legen

 

Siehe dazu auch weitere Themen dazu:

Diese Parasiten sind gefährlich für den Hund (Zecken) Teil 1

Ein Welpe kommt ins Haus (Die Größe des Welpen) Teil 3

© Sylvia Voigt/ PIXELIO Welpe kommt ins Haus
© Sylvia Voigt/ PIXELIO
Welpe kommt ins Haus

Bei der Größenauswahl des Welpen sollten Sie immer auch die Größe des ausgewachsenen Welpen bedenken. Ein großer Hund benötigt deutich mehr Platz und womöglich mehr Auslauf und Bewegung als ein kleiner Hund. So ist z.B. das Halten einer Dogge in einer Stadtwohnung nicht zu empfehlen. Kleine Hunde haben in der Regel ein quirliges Temperament und ihren eigenen Willen. Bedenken sollte man bei Welpen, ob Sie zur Jagt benutzt werden oder nicht. Ein Hund, wie ein Dackel ist und bleibt ein Jagdhund und ist von der Erziehung anders als ein Schäferhund.

kleine Rassen:

kleine Rassen sind kleine Hunde die nicht zu unterschätzen sind. So ist ein kleiner noch so süßer Dackel, der zur Jagd benutzt werden kann, anders zu halten und zu erziehen als ein Schäferhund oder ein Pekinese. So braucht der Dackel meist eine konsequentere Erziehung als ein kleiner Pekinese.

Nicht vergessen darf man dabei, dass im Normalfall eine kleine Rasse älter wird als eine große Rasse. Sie haben dann die nächsten 15 – 18 Jahre Verantwortung für den Hund.

mittelgroße Rassen:

Die meisten der mittelgroßen Hunde waren ursprünglich begeisterte Arbeitshunde. Sie wurden als Hüte-, Jagd- und Wachhunde gehalten. Sie sind zumeist besonders umgänglich und sozial verträglich.

Zu diesen mittelgroßen Hunden zählen Hunde wie: Cocker Spaniel, Collies, Münsterländer und Beagle. Sie erfüllen nur zu gerne Aufgaben. Das sollte man bedenken, wenn man sich für eine mittelgroße Rasse entscheidet.

große Rassen:

Unter den großen Rassen befinden sich eine Vielzahl an Arbeits- und sogenannten Gebrauchshunden. Als Wach-, Schutz- und Diensthunde haben sie einen festen Stammplatz ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Hunderassen.

Viele dieser großen Hunderassen benötigen ein wenig mehr Hundeerfahrung. Auch die Zeit für Sport mit dem Hund ist eine gute Möglichkeit große Hunde auszulasten. Aber auch eine Konsequenz in der Erziehung ist bei großen Hunderassen sehr wichtig.

Damit will ich nicht sagen, dass man die Erziehung von kleinen Hunden vernachlässigen sollte. Denn wer will schon einen kleinen Kläffer zu hause haben, der dann auch noch Besitz von der eigenen Couch ergreift und Chef im Hause ist. Keiner möchte das. Hunde sollen einem Spaß machen und eine Ergänzung zum eigenen Alltag sein und keine Belastung. Denn dann werden sie wieder schnell abgegeben.

sehr große Hunderassen:

Riesig und beeindruckend sind sie. Unter anderem heißen sie: Bernhardiner, Doggen, Neufundländer, Hirtenhunde, Rottweiler und Leonberger. Voller Stolz marschieren sie und sind zumeist die sensibelsten unter allen Hunderassen. Bis zu zwei Jahre dauert die Wachstumsphase dieser Riesenrassen. Fehler, die in dieser Phase mit der Fütterung gemacht werden, können nicht mehr korrigiert werden und können zu irreversiblen Skelettschäden führen.

 

An alle Zwei- und Vierbeiner: Bleibt gesund

Dr. Dirk Nösler


Auch aus dieser Reihe:

Einleitung (Ein Welpe kommt ins Haus) Teil 1

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Tierbilder_14 26 11_0033Hunde und Menschen gehören zusammen. Seit Tausenden von Jahren besteht diese enge Vebindung. Die Art des Zusammenlebens hat sich mit der Zeit durchaus verändert. Der Hund ist vom Gebrauchshund zum Haustier geworden. Heute machen Hunde, die für den Menschen eine Aufgabe erfüllen sollen, nur noch einen kleinen Teil aller Hunde aus. Auch haben sich die Aufgaben für den Hund geändert (Blindenhund, Therapiehund, Hunde zur Überwachung der Diabetis beim Menschen etc.). Aber der Wunsch, zusammen mit einem Vierbeiner aktiv zu sein, ist ungebrochen.

Einleitung (ein Welpe kommt ins Haus) Teil 1 weiterlesen