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Tierärzte ohne Grenzen – Impfen für Afrika

Am 09 Mai ist es wieder soweit und wir sind dabei.

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 Impfen für Afrika!

Am Dienstag, den 09. Mai 2017, ruft der Verein Tierärzte ohne Grenzen wieder alle praktizierenden Tierärztinnen und Tierärzte in Deutschland zum Aktionstag Impfen für Afrika! auf. An diesem Tag spenden bundesweit über 1.100 teilnehmende Praxen die Hälfte ihrer Impfeinnahmen für Projekte von Tierärzte ohne Grenzen in Ostafrika.

(Quelle: Tierärzte ohne Grenzen)

Leishmaniose Impfung für den Hund

Wer mit seinem Hund in den Süden Europas fährt, der setzt sein Tier unter Umständen einer hier nicht vorkommenden Infektionsgefahr aus. Leishmaniose – eine Erkrankung, die zumeist im Süden vorkommt. Einen richtigen Schutz gab es bis dato nicht. Die einzige Möglichkeit, die man hatte, den Hund dagegen zu schützen, waren z.B. Halsbänder wie das Scalibor.

Leishmaniose des Hundes ist eine Erkrankung, die durch kleine Parasiten hervorgerufen wird. Übertragen wird diese Erkrankung durch Sandmücken, die fälschlicherweise auch als Moskitos bezeichnet werden. Infiziert sich ein Hund, so muss es nicht zwangsläufig zum Ausbruch von Symptomen kommen. Stellen Sie aber fest, dass es nach einer Reise aus dem Süden zu Fieber, Haarverlust im Augenbereich und Gewichtsverlust kommt, könnte dies auf eine Leishmaniose Erkrankung hindeuten. Auch innere Organe können betroffen sein und zu Veränderungen des Blutbildes, Gelenkentzündungen und Nierenversagen führen. Eine richtige Heilung gibt es dann nicht mehr. Behandelt werden die Symptome, wobei aber die meisten Hunde, die infiziert sind unter einer Medikation sehr gut weiter leben können.

Wie schon erwähnt, gab es bis jetzt nur eine Möglichkeit mit z.B. speziellen Ungezieferhalsbändern die Sandmücken fernzuhalten.

Seit neuestem gibt es nun eine Impfung gegen die Leishmaniose des Hundes.

Leishmaniose Impfung für den Hund weiterlesen

Tierärzte ohne Grenzen Impfen für Afrika 11 Mai 2010

Tierärzte ohne GrenzenAm 11 Mai 2010 nehme ich mit meiner Praxis an der alljährliche Aktion Impfen für Afrika teil. Von den Impfungen an diesem Tag geht die Hälfte der Einnahmen an Tierärzte ohne Grenzen.

Tierärzte ohne Grenzen unterstützt ausgewählte Projekte in Afrika. Tierärzte ohne Grenzen hilft Menschen, die von der Tierhaltung abhängig sind. Mit Hilfe dieser Spenden werden einheimische Tiergesundheitshelfer ausgebildet.

Vielleicht können Sie die ein oder andere Impfung vorziehen, damit der Verein Tierärzte ohne Grenzen unterstützt wird.

Viele Grüße

Dirk Nösler

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Tierärzte ohne Grenzen e.V.
Bünteweg 2
30559 Hannover

Telefon: 0511/953 7995
Fax: 0511/ 953 82 7995

Email: info@togev.org
Internet: www.togev.org

Frau fassungslos

Heute musste ich eigentlich beim Hund nur eine Impfung machen. Also wollte ich vorab den Hund klinisch untersuchen. Aber so weit kam ich erst gar nicht. Ich stellte mich hinter den Hund und wollte das Fieberthermometer in den Anus stecken. Aber das wollte der Hund nicht. Er fuhr herum und stand zähnefletschend vor mir. Die Besitzerin war fassungslos und stand wie angewurzelt in der Praxis. Die Kunden müssen mich im Wartezimmer deutlich gehört haben. Ich habe mich nämlich deutlich mit dem Hund „unterhalten“ und habe ihn glücklicherweise in den Platz bekommen. Er kannte zum Glück schon diesen Befehl. Die Besitzerin war ganz blass. Denn sie erzählte mir, dass sie kleine Kinder hätte und sich natürlich nun Gedanken wegen der Kinder macht. Ich konnte ihre nur raten: Keine (Klein)Kinder alleine mit dem Hund in einem Raum lassen.

Die Impfung haben wir verschoben. Ich hätte natürlich auch mit Maulkorb weiter arbeiten können und den Hund impfen können, aber ich bin der Meinung, dass der Hund genug erlebt hat. Er musste sich mir unterordnen – einem Fremden. Das war genug für den Hund.

Die Impfung haben wir verschoben auf nächste Woche.

Ich werde berichten, wie es dann abgelaufen ist.