Schlagwort-Archive: Tierarzt

Die 10 wichtigsten Hygienetipps um Erkrankungen vorzubeugen.

Was grundsätzlich eigentlich normal und die Regel sein sollte, hat zur Zeit von Coronainfektionen eine ganz andere Aufmerksamkeit bekommen. Nämlich die HYGIENE Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat hierzu ein schönes Diagramm entworfen.

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), http://www.infektionsschutz.de

#Ichmachmit. #ichmachHygiene #Hygienetipps

Jeder sollte sich zu Herzen nehmen, dass Hygiene wichtiger als jeglicher Mundschutz ist. Wir schützen mit #HYGIENE nicht nur uns selbst, sondern auch alle Mitmenschen. Dazu gehört natürlich eine große Portion an Disziplin. Aber das sollte es uns wert sein.

In diesem Sinne: Bleiben Sie gesund.

Ihre Tierarztpraxis Grevenbroich Kapellen

#TierarztGrevenbroich #TierarztNoesler #corona #Coronainfektion #Hygiene #Hygienetipps #Grevenbroich

Hund kommt gerne zum Tierarzt

Vet examining dogEs wird immer nur davon gesprochen, wie schlimm es beim Tierarzt ist. Wieviel Angst die Hunde vorm Tierarzt haben.

Doch es gibt auch viele Ausnahmen.  Heute hatte ich wieder einen Patienten, der sich so sehr freute, dass er sofort, ohne auch nur zu überlegen, auf den Behandlungstisch sprang. Er schaute mich fragend an, warum ich nicht schneller mit den Leckerchen da war. 🙂

Der Hundebesitzer und ich mussten uns erst einmal vor Erstaunen einbekommen. Aber so schnell konnte man nicht schalten, wie der Hund auf dem Tisch war und Leckerchen verlangte.

Nun gut, ich gebe zu, dass so etwas Extremes nicht die Regel ist. Aber ich kann doch feststellen, dass die meisten Hunde gerne zum Tierarzt gehen.

Ein anderer Fall war folgender:

Hund kommt gerne zum Tierarzt weiterlesen

Der normale Wahnsinn an einem Wochenende mit Notdienst

Heute war es mal wieder soweit. Ein ganz normales Wochenende einer Tierarztpraxis. Eben der ganz normale Wahnsinn. Eigentlich wollte ich ein gemütliches Wochenende verbringen. Etwas lesen und ein wenig Fernsehen. Aber dazu kam es nicht. Ein Notfall jagte den anderen. Was zur Folge hatte, dass ich so gegen 02:30 ins Bett konnte bis dann um 04:00 Uhr erneut das Telefon klingelte.

Der normale Wahnsinn an einem Wochenende mit Notdienst weiterlesen

Tierärzte können (fast) alles

Ich habe länger über den Titel nachgedacht. Aber habe keinen besseren gefunden und er passt ja auch irgendwie.

Man erlebt schon viel in der Tierarztpraxis. Neulich war ein Kunde bei mir, der wollte einfach nicht zum Arzt um sich die Fäden aus einer Kopfnaht ziehen zu lassen. Er kam schnurstracks zu mir und sagte: Das können Sie doch auch! Zum Arzt muss ich sonst wieder so lange mit dem Bus fahren.

War schon ein komisches Gefühl. Normal hat man tierische Patienten und da hatte man plötzlich einen Menschen vor sich, den man behandeln sollte. Das ist schon eine verkehrte Welt.

Euer Dr. Dirk Nösler

Winterzeit Durchfallzeit

Viele Hunde haben zur Zeit Durchfall.

Gerade zu der jetzigen Jahreszeit kommt es immer wieder zu Durchfällen. Zumeist hervorgerufen durch das Fressen von kaltem Schnee, der mit Streusalz vermengt ist. Das sollte jedem Tierbesitzer bewusst sein.

Durchfall ist aber nur ein Symptom und nicht jeden Durchfall kann man auf die leichte Schulter nehmen. Durchfall beim Hund, gerade beim Welpen, kann auch schnell zum Austrocknen (Dehydrieren) des Hundes führen. Deshalb nicht lange warten, wenn der Hund Durchfall hat. Was leider zu häufig passiert, weil der Durchfall unterschätzt wird.

In diesem Sinne und der Hoffnung auf schöneres Wetter mit weniger Schnee und damit auch weniger Durchfällen.

Eurer Dr. Dirk Nösler

Als Tierarzt lebt man gefährlich

Heute war ein Tag, der mir wieder mal zeigt, wie aufmerksam man sein muss wenn man mit Tieren umgeht.

Selbst so banale Dinge wie ein Tier wiegen kann gefährlich werden.

Das hat sich heute wieder gezeigt. Ich gehe mit den Tieren recht locker um. Sie bekommen nur im absoluten Extremfall eine Zwangsmaßnahme, sprich z.B. Maulkorb. Deshalb schaue ich mir auch z.B. die Hunde erst einmal an. Lass sie von der Leine und können bei mir in der Praxis „Zeitung lesen“ sprich schnuppern, wer schon da war. Da mache ich mir schon mein erstes Bild. Der Hund natürlich auch von mir. So lerne ich die Tiere kennen und die Tiere mich. Wenn es möglich ist, bekommen die Patienten auch noch ein Leckerchen, damit eine gewisse Vertrauensbasis, wenn auch nur sehr klein, geschaffen wird.

Aber heute war es kein Hund, sondern eine Katze. Eine kleine muntere süße Katze. Doch diese Katze hatte ihren eigenen Willen. Sie wollte nicht auf dem Arm bleiben. Aber das zeigte sie mir nicht erst durch Fauchen sondern sie griff sofort durch. Ein voller Kratzer durchs Gesicht und knapp am Auge vorbei.

Man kann das natürlich Berufsrisiko nennen, aber ich nenne es einfach Unachtsamkeit. Ich habe nicht aufgepasst und habe nicht auf die Verspannung auf meinem Arm reagiert. So muss ich das sehen und will damit sagen. Auch wenn eine Katze nicht faucht und sofort kratzt, so zeigt sie auf die eine oder andere Art doch eine Abwehrhaltung und warnt uns mit ihrer Körpersprache. Aber die habe ich heute zu spät wahrgenommen.

Nun laufe ich als Strafe mit zwei oder drei können aber auch vier sein (ich weiß es nicht so genau) Kratzern im Gesicht herum.

Die Besitzerin hat sich laufend für ihr Tier entschuldigt, aber sie kann ja wirklich am wenigsten dazu.

In diesem Sinne

Euer Dr. Dirk Nösler

Weihnachtsmarkt mit Hund

Ich habe es doch tatsächlich geschafft, dieses Jahr einen Weihnachtsmarkt zu besuchen. Ich war auf dem Weihnachtsmarkt in Schloss Dyck. Er war sehr schön. Diesen Weihnachtsmarkt kann ich nur empfehlen. Einziges Manko: Man muss Eintritt bezahlen. Dafür sieht man auch kaum Ramsch.

Warum schreibe ich das. Nun, mir ist zum Erschrecken aufgefallen, dass es doch tatsächlich immer noch Tierbesitzer gibt, die Ihre kleinen Hunde mit auf so einen Weihnachtsmarkt nehmen. Ich möchte mich nicht in die Lage eines kleinen Hundes versetzen. Viele dicht gedrängte Menschen und mittendrin der Hund.

Ich appeliere an alle Hundebesitzer, den Hund bei so viel Masse an Mensch, auf solchen oder ähnlichen Veranstaltungen, zu Hause zu lassen. Versetzen Sie sich mal in die Lage des Hundes.

Viele Grüße

Ihr Tierarzt Dr. Dirk Nösler

Meine Mitbewohner

Ich werde immer wieder gefragt, ob ich auch Tiere habe. Ja – ich habe Haustiere. Zwei Katzen, Fische und drei Meerschweinchen. Am liebsten hätte ich noch einen Hund. Doch dazu habe ich nicht die Zeit. Viele Tierbesitzer sagen mir, ich könne doch den Hund mit in die Praxis nehmen. Ja, das könnte ich, aber das wäre nicht in meinem Sinne, wie ich einen Hund halten würde. Ein Hund muss auch mal Zeitung lesen. Das heißt, er muss mehrmals am Tag Gassi geführt werden. Aber ich habe Mittags und Abends nur wenig Zeit dafür. Mittags operiere ich und Abends stehen die Hausbesuche an. Wo bleibt da noch die Zeit für den Hund?

Fakt ist aber, ich würde mir, bei ein wenig mehr Freizeit, sofort einen Rauhaardackel holen. Der sollte natürlich aus dem Tierheim sein. Aber es wird wohl immer ein Traum bleiben. In diesem Sinne, wünsch ich allen noch einen schönen Tag.

Euer Dirk Nösler

Katzenbrunnen? Oder was tun, wenn die Katze zu wenig trinkt?

Katzen sind Tiere, die von Natur aus dazu neigen wenig zu trinken. Katzen sollten aber pro kg Körpergewicht ungefähr 60 bis 80 ml am Tag trinken.

Aktive Katzen haben einen höheren Trinkbedarf, als weniger aktive Katzen. Die Temperatur spielt natürlich auch eine große Rolle. Im Sommer trinken Katzen deutlich mehr als im Winter.

Auch kommt es auf die Art der Fütterung bei Katzen an. Wenn Katzen Trockenfutter fressen, sollten Katzen deutlich mehr trinken, als Katzen, die Feuchtfutter bekommen. Denn Feuchtfutter besteht von natur aus schon aus ungefähr 80 % Wasser, sodass die Katzen zumeist ihren Flüssigkeitsbedarf schon über das Feuchtfutter decken.

Da Katzen in der Regel schlechte Trinker sind, sollte bei Katzen, die Trockenfutter fressen, vermehrt darauf geachtet werden, dass sie genug trinken. Manche Katzen sind einfach „trinkfaul“. Ein schnöder Trinknapf reicht ihnen meistens nicht aus. Ich spreche aus Erfahrung mit meinen zwei Stubentigern. Die trinken seit ich einen Katzenbrunnen habe, deutlich mehr.

Das war auch nicht gerade einfach, einen stabilen, gut aussehenden und gut zu reinigenden Katzenbrunnen zu bekommen. Den Katzenbrunnen, den ich meinen Katzen gekauft habe, ist aus Keramik und schon von mehreren Tierärzten empfohlen worden. Der ausschlaggebende Punkt für mich war aber die Stabilität, weil aus Keramik und die hervorragende Möglichkeit, den Trinkbrunnen zu reinigen. Er kann einfach in die Spülmaschine gestellt werden.

Ich bin mit diesem Trinkbrunnen sehr zufrieden.

Hund mit Tumor

Heute war ein Hund mit einem bösartigem Tumor im Maul bei mir in der Tierarztpraxis. Er wurde schon einmal vor Monaten daran operiert. Doch diese Tumore sind zumeist sehr bösartig und kommen sehr schnell wieder. So auch in diesem Fall. Der Hund hatte erneut starke Wucherungen im Maul und alles war sehr empfindlich. Schon das Essen eines Schweineohres bereitete ihm sehr große Schwierigkeiten. Es fing sofort an zu bluten.

Die Besitzer wissen es und ich weiß es auch. Die gemeinsame Zeit mit dem Hund ist leider absehbar. Denn noch eine Operation wollen die Besitzer nicht mehr. Das kann ich auch nachvollziehen.

Mir tut es immer wieder weh zu sehen, dass einem die Hände gebunden sind und man sich nur als Trost sagen kann: Der Hund ist alt, er hat ein glückliches Leben gehabt. Doch was nützen dem Besitzer diese Sätze? Nichts, denn mit dem Hund werden Gemeinamkeiten gehen. Der Besitzer wird eien Partner verlieren.

Es ist leider nicht immer zufriedenstellend. Es tut einem dann auch ein wenig weh.