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Traurig

Traurige Weihnachtsgeschichte.boxer

Nicht alle Menschen werden das Weihnachtsfest fröhlich begehen.

Gestern ging ein trauriger Tag zuende.

Ein Hund mit hochgradiger Arthrose musste eingeschläfert werden. Wir hatten den Hund mit Schmerzmitteln und dem Canosan behandelt und es ging ja auch ein halbes Jahr lang gut. Aber irgendwann hilft selbst die beste Medizin nicht mehr.

Wenn man so intensiv einen Hund behandelt und man merkt, es hilft nichts mehr und das Tier wird immer schwächer, dann ist man genauso traurig wie der Besitzer. Besonders vor Weihnachten. Es fällt einem nicht leicht dem Besitzer zu sagen, es hilft nichts mehr, es wäre besser das Tier zu erlösen.

Der Hund konnte zum Schluß gar nicht mehr gehen und lag nur noch zu Hause auf den Fliesen. Fressen tat er auch nicht mehr. Denn zu der Arthrose kam noch ein Leberleiden.

Schweren Herzens entschieden sich der Besitzer dann zu der Euthanasie. Aber im Grunde taten sie es nur für den Hund. Denn sie sagten sich zurecht, der Hund hat uns viel gegeben und nun erlösen wir ihn von den Schmerzen. Der Hund wird es uns danken.

Das Schlimme an dieser Geschichte ist, wir haben heute Weihnachten und die Familie wird heute seit langer Zeit ohne ihren Hund Weihnachten feiern. Vielleicht sollte uns anhand dieser kleinen Geschichte bewusst werden, dass wir das Leben genießen und Weihnachten gelassener angehen sollten.

Ich wünsche allen Lesern trotz der traurigen Geschichte frohe und besinnliche Weihnachten. Hund Weihnachten

Euer  Dirk Nösler

Stressfreie Weihnachtszeit und Silvesternacht

Katze Hund Weihnachten

Es dauert nicht mehr lange und wir haben Weihnachten und kurz drauf Silvester. Was für viele etwas erfreuliches ist und zum Feiern animiert, kann für manche zu einer wahren Qual werden. Viele Tiere reagieren mit ihrem Verhalten ängstlich auf Weihnachten und Silvester. Bekenken Sie, die Tiere hören zumeist deutlich besser als wir und nehmen so Geräusche lauter wahr. Denken Sie auch an die Tiere, wenn Sie die Musik bis zum Anschlag drehen.

Die Angst auf Silvester ist aber vielfach ein selbst hergestelltes Problem. Wie häufig höre ich, dass mir Besitzer sagen: Es wird Jahr für Jahr immer schlimmer mit seinem ängstlichen Verhalten auf Silvester. In den meisten Fällen wird dem Hund das Verhalten über die Jahre unbewusst antrainiert. Wenn Sie auch so ein Problem haben, dann gehen Sie zu einem Tierarzt, oder einem „Hundepsychologen“ der sich mit solch einer Problematik auskennt. Seien Sie sich aber bewusst, dass ein auf Silvester ängstlich gewordener Hund Monate braucht, bis er seine Angst vor Silvester verliert.

Was kann ich denn selbst gegen diese Angst vor Silvester tun? Wie kann ich die Angst lindern?

  • zwei Wochen vor Silvester bringen Sie den D.A.P. – Zerstäuber für Hunde oder den Feliway Zerstäuber für Katzen in dem Raum an, in dem sich Ihr Hund oder Katze am meisten aufhält und in dem Ihr Tier Silvester verbringen wird.
  • Am Tag auf Silvester geben Sie am späten Nachmittag Ihrem Hund oder Katze eine ordentliche Portion kohlenhydratreiches Futter, damit er über Nacht einen vollen Magen hat (verzichten Sie darauf, falls Ihr Hund bei Angstzuständen zu Durchfall neigt). Falls nötig, sollte dies die einzige Mahlzeit an dem Tag sein, um einen guten Appetit zu gewährleisten.
  • Bringen Sie Ihren Hund oder Katze in den Raum mit dem D.A.P Zerstäuber bzw Feliway Zerstäube. Geben Sie ihm sein Lieblingsspielzeug und dunkeln den Raum ab. Duch die Verdunklung werden Lichtblitze fern gehalten, die den Hund zusätzlich ängstigen könnten.
  • Lassen Sie Musik laufen. Vorzugsweise Lieder mit einem regelmäßigen Rhythmus. Es muss nicht laut sein. Wichtig ist ein gleichbleibender Takt.
  • Reagieren Sie selbst nicht auf die Geräuschkulisse zu Silvester und versuchen Sie Ihren Hund zum Spielen zu animieren.
  • Ignorieren Sie das ängstliche Verhalten Ihres Hundes oder Ihrer Katze.

Ich wünsche allen schöne Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010. Bleiben Sie gesund.